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September 2017 - Erfolgreicher Abschluss der Feuerwehr-Atemschutzgeräteträgerausbildung

Feuerwehrdienst bedeutet immer auch, sich im Einsatzfall Gefahren auszusetzen. Auf den Schutz der Einsatzkräfte wird daher bei der Feuerwehr traditionell besonders großer Wert gelegt. Auch hier gilt jedoch, dass die beste Ausrüstung wenig nutzt, wenn der Mensch, der sie einsetzt, unzureichend ausgebildet ist. Das waren die Grundbedingungen eines Lehrgangs für Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Geilenkirchen, den jetzt elf Teilnehmer erfolgreich abgeschlossen haben.

Gruppenfoto Atemschutzgeräteträger 2017

Lehrgangsleitung Brandoberinspektor Franz-Josef Alshut und Brandinspektor Norbert Randerath sowie ihr Ausbilderteam haben den Teilnehmern in insgesamt 52 Stunden theoretische Grundlagen, Gerätekunde und vor allem jede Menge Praxis vermittelt. „Die entsprechende Feuerwehrdienstvorschrift sieht für den Lehrgang eigentlich mindestens 25 Stunden vor. In Geilenkirchen haben wir den deutlich höheren Stundenansatz festgelegt, weil die Anforderungen einfach so umfangreich geworden sind, dass kürzere Lehrgänge kaum zu verantworten sind.“ beschreibt Stadtbrandinspektor Frank Büßelberg die Situation. „Wir schicken die Einsatzkräfte ja bewusst in sehr gefährliche Umgebungen, wenn z.B. Brandbekämpfung oder Rettung von Menschenleben es erfordern. Da ist eine gute Ausbildung entscheidend für das Überleben.“ Im Rahmen der Prüfung konnte er sich davon überzeugen, dass die vielen, rein ehrenamtlich erbrachten Stunden Erfolge zeigen.

Die Ausbildung von Atemschutzgeräteträgern gehört mit zu den aufwändigsten Lehrgängen im Rahmen der Grundausbildung: Zweimal mussten die Teilnehmer einen Durchgang durch die Atemschutzübungsstrecke in Erkelenz absolvieren und zusätzlich am letzten Samstag des Lehrgangs erfolgreich eine Heißausbildung in der Feuerlöschübungsanlage der Feuerwehr Aachen hinter sich bringen. Ziel war auch hier, durch echtes Feuer möglichst realitätsnah auf die kommenden Einsatzsituationen vorzubereiten. Allen Teilnehmern waren im Anschluss die Belastungen anzusehen. Den Tipp, Bekleidung zum Wechseln mitzunehmen, war nicht unbegründet!

Die Feuerwehr Geilenkirchen freut sich über die elf neuen Atemschutzgeräteträger, die mit Recht stolz auf ihre erbrachten Leistungen sind.

 

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